"Die maschinelle Einheit, die Rad und Schiene, Schienenweg und Fahrzeug bilden, entfaltet sich zur Einheit des gesamten Schienennetzes. Dieses erscheint wie eine über das Land verteilte große Maschine."

Wolfgang Schivelbusch "Geschichte der Eisenbahnreise – Zur Industrialisierung von Raum und Zeit im 19. Jahrhundert", Fischer Verlag 2000, S. 32

 

Der Streckenverlauf ... folgte dem der alten Handelsstraße "Via Regia" ... zwischen Leipzig und Frankfurt.

Dr. Georg Thielmann, Roland Pabst, "Die Thüringer Stammbahn", Wachsenburgverlag 2006, S. 8

 

"Von (Weißenfels) ändert die Bahn ihre südliche Richtung, indem sie sich westlich wendet und der über die Berge geführten alten Handelsstraße von Leipzig nach Frankfurt a. M. in den danebenliegenden Thälern bis Eisenach folgt."

"Malerisches Album der Thüringischen Eisenbahn" Weimar 1850 / Reprint Verlag Rockstuhl 1997, S. 45

 

"Damals hat Eckartsberga wohl den lebhaftesten Verkehr gesehen. Hochbeladene Frachtwagen, mit 4, 6 auch 8 Pferden bespannt, zogen täglich gegen 20 die Straße; .... Chaisen der Naumburger Lohnkutscher kreuzten sich hier auf dem Wege nach Leipzig und Erfurt; die regelmäßig verkehrende Schnellpost belebte mit ihren Beiwagen die Hauptstraße; ... Der Verkehr stieg namentlich zur Zeit der Leipziger Messe. ... Mit dem Bau der Thüringer Eisenbahn war diese Glanzzeit zu Ende; die Straße verödete."

Luis Naumann "Geschichte des Kreises Eckartsberga", Eckartshaus Verlag 1927, S. 200 – 201

 

"Als 1847 die Thüringer Eisenbahn gebaut wurde, nahm die Zahl der Frachtwagen ab, und mit der Eröffnung der Unstrut-Bahn bröckelte 1874 ein weiteres Stück Fuhrwesen im Umkreis Naumburgs."

Helga Panse "Das Fuhrwesen auf den Straßen um Naumburg in alter Zeit" aus Saale-Unstrut-Jahrbuch 5. Jahrgang 2000, S. 65

 



 

Aktive Vereine und Interessengemeinschaften zur Bahngeschichte

 

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